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Frühkindliche Bildung

oder der Spagat zwischen Überforderung und Frühförderung

 

Über kein Thema wurde in den letzten Jahren so heftig diskutiert wie über die frühkindliche Bildung. Die Elternschaft ist geteilt- die einen bringen ihre Kinder zu jedem erdenklichen Förderangebot, die anderen möchten keine zu frühe Verschulung. Doch, was ist nun richtig?

Die Bedeutung frühkindlicher Bildung für die Persönlichkeitsentwicklung ist heute unbestritten: auf die ersten Jahre kommt es an! Hoch qualifizierte frühkindliche Bildung schafft die Grundlage für lebenslanges Lernen und fördert die soziale, emotionale, physische, kognitive und sprachliche Entwicklung. Das Motto der ersten Lebensjahre heißt nicht nur "trocken und satt", sondern auch "forschen und entdecken". Kinder sollen sich wohl und sicher fühlen, gleichzeitig braucht ihr wacher Geist Anregungen und Interessantes, um die Welt zu begreifen und die eigenen Fähigkeiten auszubilden. Ab einem Alter von 3 Jahren sollte dies außerfamiliär geschehen. Jedes Kind lernt dabei anders und auf unterschiedlichen Lernwegen. Entscheidend für eine erfolgreiche frühe Förderung sind eine gute Qualität der Bildungsangebote und der Zugang zu vielfältigen Lerngelegenheiten. Frühkindliche Bildung und Erziehung kann daher nur gelingen, wenn alle Akteure im Umfeld von Kindern ihre Arbeit aufeinander abstimmen und Eltern als aktive Partner mit ins Boot holen. Eine gute frühkindliche Bildung schult keine Fertigkeiten, sondern löst bei Kindern nachhaltig Lernprozesse aus, die dem Kind reichere Möglichkeiten sowohl in der frühen Kindheit als auch im späteren Leben bieten. Jedes Kind, unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft, ethnischem oder sozialem Hintergrund, hat das Recht zu lernen und sein volles Potenzial zu entwickeln.

 

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